Kopf Unter

Es klopft, tropft aus meinem Kopf, mir mitten in den Sinn. Es dampt und stampft in meinem Hirn. Man öffne die Akten und hole die Kisten, die Leere betrügt! Kein Sätzlein, keine Worte, nichts das mein Herz begnügt. Stille herrscht keine und mundfaul gibts nicht. Doch was sich da bildet, sind meine Worte nicht.

Mitternacht und Dunkelheit, die aus dem Kopfe schreit.

Das Wasser noch lau doch die Luft schon bieder. Es genügt die nahezu vollendete Entblössung und zwei, drei Schritte schon ist man im Gewässer. In der Nacht ist ein See kein See des Sommers. Viel eher der Heimat der Mystik gleich. Es mag innere Genugtuung erbringen seinen Körper zu benässen. Doch man tauche einmal unter. Man hebe den Kopf und erschleiche sich das Stück Luft mit der grössten Fülle und lasse sich nach unten treiben. Die Stille beherrscht alles, jeder Ton, jeder Laut wird in so eine langsame Zeit gedrängt und gedämpft, dass alles trotz alle dem zeitlos und still erscheint.

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