Der Liebster Award

von Eulenkönig

Als Erstes vielen Dank an die Echolotta die mich für den «Liebster Award» nominiert hat. Ich kenne sie als @Pimpernellchen auf Twitter und bin schon sehr lange ein Fan ihrer Gedanken- und Schreibwelt die mich auf die Reise in spannendste Wälder treiben. Umso dankbarer bin ich, dass die damit verbundene Schreibaufforderung kam, als ich gerade nichts ahnend den Tiefschlaf aufsuchte.

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Zugegeben – auch ich wusste nicht, was der «Liebster Award» ist, aber ich wurde aufgeklärt: Für den Liebster Award wird man von anderen Bloggern nominiert, bekommt und beantwortet 11 Fragen und nominiert wiederum 11 Blogger, denen man 11 neue Fragen stellt. Der Liebster Award ist somit dazu gedacht, weniger bekannte Blogs bekannter zu machen.

Nun denn! So lest meine Antworten auf die Fragen von Echolotta. Ich habe hier keine weiteren Blogger nominiert, da ich diesen Blog zur Wiedergabe nutze, aber nicht sozial darauf verkehre, sprich: Ich lade hier meine Schreibgedanken ab, kommuniziere aber über Twitter: @Chatzefuetter Somit kenne ich viel zu wenig Blogs, nehme aber sehr gerne Vorschläge entgegen. Nun zu meinen Antworten auf ihre Fragen:

 

1. Was denkst du über Menschen, die einen Apfel mit Stumpf und Stiel, also samt Kerngehäuse essen?
Nun ja, ich mag solche Menschen. Ich weiss nicht was es ist, aber sie sind mir sehr charmant. Sie nehmen sich mehr als der Anstand gebietet, sie tun es ja sicher weil sie es wollen und mehr ist nicht wichtig, das sollte von vielen Menschen bewundert werden. Ich lecke den Teller auch aus, wenn das Dessert gut war.

2. Ich habe so einige Wochen meines Lebens auf der Suche nach meinem Schlüssel verbracht. Kennst du das?
Ja ich kenne das. Obwohl ich nie Schlüssel suche (wir haben nicht so eine grosse Verbindung). Bei mir ist es das Portemonnaie, früher das Handy. Diese Art Suche ist das Einzige, das mir einfällt, was mich zur Weißglut treiben kann. Darum bin ich im Nachhinein manchmal froh mich deswegen so geärgert zu haben, da weiss ich, dass ich noch am leben bin. Das ist mir wichtig. Aber ganz ehrlich, wann bekommt man die unnützen Wochen wieder zurück?

3. Wie bekommt man unsportliche Menschen von der Couch?
Mit Leidenschaft. Bei mir ist es zumindest so, wenn es um die Künste geht hüpf ich schon hoch, auch wenn ich total übermüdet bin.

4. Von Katzen lernen heißt: Egal, wie viel Spielzeug herum liegt, am spannendsten ist der neue Karton. Aber was genau lernt man davon?
Das ist meine Lieblingsfrage. Ich beschäftige mich schon seit meiner Geburt mit Katzen und ich kann dazu sagen, dass Karton für die Katze eine Geborgenheit darstellt. In ihren Urgenen, die sie seit der ägyptischen Falbkatze mit sich trägt ist eine Information gespeichert die das warme Braun eines Karton und seine Beschaffenheit mit der Gebärmutterinnenhaut einer Katze verwandt macht und bei der Geburt der Katze geht es doch darum sich freizukämpfen, und zum Geschenk bekommt sie danach die Krallen. Was für sie dann eine Art Revanche darstellt mit dem Karton zu kämpfen oder eben, sich darin geborgen zu fühlen. Oder das von Menschen entworfene Spielzeug ist einfach zu unnatürlich und nichts sagend.
Ah wir sollten was davon lernen? Na dann, sollten wir es ihr einfach gleich tun.

5. Hast du eine Strategie zur Bewältigung von Angst?
Nein. Sie ist ein Gefühlsausbruch. Diese inspirieren mich. Ich habe nicht gerne Angst, aber akzeptiere sie.

6. Hast du Kollegen schon einmal einen Streich gespielt?
Ich spiele am liebsten Streiche indem ich falsche Dinge behaupte und die Reaktionen abwarte. Wie zu behaupten, unser Land hätte früher Könige gehabt, die gar nicht von Affen abstammten wie wir. Wichtig ist, sich dabei selber zu glauben.

7. Warum klingelt der Wecker immer zu früh?
Weil man nicht das tut was man liebt.

8. Was ist schlimmer als zwei Blockflöten?
Nun ja, Kinder die sie zu bedienen lernen wollen.

9. Was ist das früheste Erlebnis deiner Kindheit, an das du dich erinnern kannst?
Ich weiss nicht ob das das Frühste ist, da ich bei den frühsten Erinnerungen keine Verbindung zur Zeit habe. Aber ich erinnere mich spontan an folgendes: Wir hatten ein älteres Ehepaar aus Polen als Untermieter auf der anderen Seite unseres grossen Hofes. Ich wurde geschickt ihnen Post zu bringen, die irrtümlicher Weise in unserem Kasten landete. Sie wollten gerade zu Mittag essen und luden mich zu dem Mahl ein. Es gab gedämpfte Karotten, das Bild habe ich noch vor mir, mehr weiss ich aber nicht mehr.
Ich vermisse die beiden, als Kind habe ich es geliebt sie zu besuchen, vor allem wenn noch ihre Schwester aus Polen zu Besuch kam.
Oder ich liebte es mich mit der Nachbarin in ihren Garten zu schleichen und uns Geschichten auszudenken über einen grossen grauen Kasten mit schwarzem Deckel und zwei kleinen Löchern, der dort stand. Ich war mir damals zu 100% sicher, dass man damit Pommes frites herstellen konnte.

10. Kaffee oder Tee?
Tee. Ich verstehe den Kaffe-Hype nur begrenzt. Tee hilft mir gesund zu werden.

11. Wünschst du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst?
Immer, und da man das ja niemanden sagen darf …
Sind sie nicht schön, diese Rituale?

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