Eulenkönig.

Ich muss wohl schon träumen.

Kategorie: Dichtungen

Cash

Foto 04.08.17, 16 41 34
Krieg und Frieden
Freiheit
Ain’t no grave gonna hold my body down
Portrait von uns als Kinder
Mit Zahnlücke
Verdammt geil
Zahnlücke
And I
I walk the line
I walk the line tonight
Baby
It’s a long way home
From here
Were art starts
I’m here
For the good times
Be my Johnny Cash wispering voice
Slide in my ear
Ain’t no potatoes
Shh shh baby
Don’t say a word
About tomorrow
Sexy Zahnlücke baby
Lay your head
Upon my pillow
Schmirgel schmirgel
Ich sag schmirgel schmirgel
Und werfe mein Cash zum Fenster raus
Cause I hurt myself today

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VELIM CINERES

Gestern habe ich einen Stimmungskurzfilm über die Nacht und die Feuerhoffnung fertiggestellt. Hier das Ergebnis. Es empfiehlt sich das Video bei nächtlichem Regen zu schauen, wobei es natürlich auch ohne Regen wirkt.

Nachts wacht was danach trachtet
Was trachtet, aber nicht übernachtet
Nachts wacht wem tagsüber nichts gelingt
Was nicht kann, aber wann unbedingt?

Auf Feuer hoffen
Asche wollen
Wir wollen wieder wen werden. Und endlich wieder Feuer sehen.
Auf der Haut
Lichterloh
Feurig verfallen, fast vergehen
In der Hoffnung wieder aufzusteigen

PHOENIX

Wasser

Wer Will Sollte Auch Können
Wenn wilde Wasser wieder wollen
Will ich?
Wir wollen
Wir wollen wieder Wasser werden
WIR WOLLEN WIEDER WEN WERDEN
Wir werden wieder weinen
Weil wie und warum wann wieder will
Wollen wir
Wir werden wieder werden wollen
Werden wimmernd weit währen
Wir wollen wen werden
Wem geworden werden
Wieder währen
Während wässrigen Wiegen
Werden wir wieder wen

Wer wacht wenn wir gähren?
Während wir gährend währen?
Wer wird wieder wässriger weil wir werden?
Wer wagt zu weisen?
Wer will wieder wann und warum?
Wer wird wieder wirken, dass wir werden wer wir schon sind?

Wer will wieder Wasser werden wenn wir während windigen Wintern Wasser weinen?

Beinknick

~†~

Da fällt er auf die Knie
Es fehlt ihm jede Energie
Der Sturz, der war fatal,
Seine Augen werden schmal

Ach, wie lustig das doch war,
Vom Gefühl zerdrückt nicht falsch, nicht wahr
Alles ist still, alles ist stumm,
Schon flog er weg, der verbrecherische Hohn

Ein herzzerreissenderer Schrei,
Oh Schmerz so geh vorbei
Oh Übel so wollt ichs nicht,
Mein Kopf, der ist doch nicht mehr dicht

Ich sollte nicht fallen,
Oh du, ich sollte nicht am Boden zerschallen

Der Teufel, wer ist das?
Der Teufel, bin ichs?
Oh Abend, du dämmerst, mir ins Gesicht

Und ist es die Lärche die so fatal pfeifte,
Nein nein, die Nachtigall, wie sie ums Hirn herum schleichte
Die Tänze sind vorüber, jetzt hats mich erschlagen.
Wohin gehts hinüber, wenn nicht in den Graben?

Im Sumpf um zu sinken
Im Dreck um zu trinken
Aj wieso nur so hier und jetzt
Der Kopf hat die Seele unterschätzt

Farben sind grau
Auf die Nase kommt der Tau
So bleibt er hier liegen, so hats ihn getroffen
Vom Mondwasser ein Schlückchen zu viel gesoffen

Du

Verfasst irgendwann um Ende des Jahres 2011. Man sehe dies als Gedankentanz und soweit nicht mehr als immer noch anwesende Gefühlsbegebenheit:

Du, genau du
Ich meine dich
Ja du

Ich, ich mit dir
Ich und du
Du, dich, ja genau du

Meins, dich du und deins
Deiner setzte ich meiner
Du, ach du

Ich wollt nur
Du, dich, sein deins
Ich verfluche
Mich, mein und meins

Hätte ich dich
Wärst da noch du
Wäre ich deins

Du und ich
Metamorphose zum wir
Du nur dich
Genau das wollte ich
Doch das bekam ich nicht
Was meinem Herzen nicht entspricht
Und mich meins, meiner zerbricht.